DER Bambi – im Gegensatz zu dem Bambi – ist eine tolle Sache. Diesmal war ich erstmals dabei und konnte nach den Präliminarien am Nachmittag (Hochsteckfrisur bei Udo Walz) das glamouröse Event als Gast genießen. Der rote Teppich viel länger als bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin und um einige Ecken geführt! Vorne stieg Sarah Jessica Parker vor begeisterten Fans aus der Limo, hinten fotografierten Pressevertreter noch völlig ungerührt andere VIPs. 800 Gäste wurden so innerhalb kürzester Zeit an den Fotografen vorbei zum Foyer geschleust, wo es erst einmal einen Champagner gab. Die Gästeliste abseits der Preisträger, Moderatoren und Laudatoren auf der Bühne: bunt gemischt mit Top-VIPs wie Begum Inaara Aga Khan, guten Bekannten aus Film, Theater und Fernsehen wie Nazan Eckes, Nina Ruge, Veronika Ferres, Uschi Glas, Fritz Wepper, Bettina Zimmermann, Frank Plasberg, Nina Eichinger, (Ex-) Sportler wie Boris Becker (der zu spät kam), Franziska van Almsick und Matthias Eicher, u.v.m. Dazu Top-Models Eva Padberg und Franziska Knuppe, Manager des BURDA-Verlags sowie Kunden und Journalisten.
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Originell eingefädelt: Karl Lagerfeld, der bekennende Size-Zero Fan (bei sich selbst und den Models für Chanel) als Laudator für Schwergewicht und Gossip-Sängerin Beth Ditto, die den Bambi in der Kategorie Pop International bekam.
Wirklich schade, dass der Publikumspreis für die beste Fernseherie nicht an Annette Frier (Danny Lowinski) ging, die sich davon aber nicht nerven ließ und noch lange auf der After-Show-Party feierte. Sarah Jessica Parker zog sich 3x um, nach einem selbst designten Kleid aus Glitzerstoff, trug sie u.a. noch ein Tellerrockkleid mit heller Korsage.
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Unter Fashion-Gesichtspunkten bleibt festzustellen, dass gefühlt die Hälfte der anwesenden Damen – auch Mitorganisatorin Patricia Riekel – ein langes Schwarzes trug, was man angesichts der nun in Blogs und Presse publizierten bunten Fotostrecken der Damen in den schönsten Abendroben nicht unbedingt vermuten würde. Wahrscheinlich weil Schwarz immer geht und so praktisch ist.
Nur einmal habe ich auf der After-Show-Party ein rückenfreies Kleid von Lala Berlin gesehen, für die jungen deutschen Designer ist bei diesem Event also noch Luft.
Top-Model Franziska Knuppe bezauberte in einem floralen Tellerrock-Kleid mit zarter Spitze aus der neuen Kollektion von Wunderkind, die von Wolfgang Joops Jugendzeit in Portugal inspiriert ist.
Das Event selbst war super organisiert, die Preisverleihung mit teilweise originellen Kategorien wie “Die Erde” richtig spannend, unterhaltsam und oft bewegend. Ein paar Fotos habe ich meiner kleinen Kamera auch abgerungen, als Gast kann man ja nicht mit Profi-Equipment auflaufen. Witzig das garantiert botox-freie Stirnrunzeln von Sarah Jessica Parker als sie hörte, dass sie den Überraschungs-Bambi bekommen würde.  Interessant auch der riesige Teleprompter und die Kameraleute im Gestänge an der Decke, die 4 Stunden ausharren mussten, und die man im TV natürlich nicht sieht.
Die After-Show-Party überzeugte mit leckerem Fingerfood und einem Live-Act von Peter Maffay und Band. Hier fühlte ich mich wirklich an die Fashion Week erinnert. Wie im Zelt am Bebelplatz waren hier nämlich auch diverse Firmen präsent, von Peek & Cloppenburg bis zu Natur-Kosmetikfirma Annemarie Börlind, für die Cosma Shiva Hagen warb.
Nachdem die Kamerateams die Promi-Interviews “im Kasten” hatten, machte sich eine relaxte, fast private Stimmung breit. Viele kennen sich eben und nutzten die Zeit zum Leute-Schauen und Networken. Last not least beeindruckte mich die gewaltige Presslounge, in der das Event bis in die späten Nachtstunden verarbeitet wurde. Das könnte die Fashion Week auch mal einführen!












