Sommer-Top mit edlem Musterprint von Etiqueta Negra
Wer Sports- und Casualwear mag und Alternativen zu La Martina und Ralph Lauren sucht, wird bei Etiqueta Negra sicher fĂŒndig. Die sportiv-elegante Linie mit italienischem Style hat argentinische Wurzeln und ist vom Polo-Sport und Vintage-Autos inspiriert. Etiqueta Negra sponsert Team Ellerstina, eines der besten Polo-Teams der Welt, und die Oldtimer-Rallye “Trofeo Milano”.
Auch wenn wir weder Polo spielen noch einen Oldtimer fahren: uns gefallen in der Damen-Kollektion FrĂŒhjahr/Sommer 2012 besonders die Kurzarm-Tops mit Musterverzierungen in Ketten- oder Troddeln-Form. Das sind elegante Teile, die vielfĂ€ltig kombiniert werden können und einem ansonsten eher zurĂŒckhaltenden Look das gewisse elegante Etwas verleihen.
NatĂŒrlich kann man sich auch von Kopf bis FuĂ bei Etiqueta Negra ausstatten, Das Label hat immer Jacken und Blazer mit schön gearbeiteten Details in der Kollektion bis hin zu Schuhen und Accessoires wie Ledertaschen. Ein blauer Blazer gehört nĂ€chsten Sommer definitiv in unseren Schrank und der gerĂ€umige Shopper in einem warmen hellbraunen Leder hat es uns auch angetan.
Jacket von Etiqueta Negra mit schönen Knopf- und Kragen-Details
Innerhalb von nur 2 Jahren hat es das Label zu Flagship Stores in Mailand und Soho New York gebracht und wird in edlen Shoppingtempeln wie den Galeries Lafayette in Paris oder in St. Tropez angeboten. Leider im deutschsprachigen Raum bisher nur bei wenigen HĂ€ndlern, z.B. bei Modehaus Kaiser in Freiburg, Modehaus Schnitzler in MĂŒnster und Mode Schönherr in Neustift/Tirol. Bei mehreren Hundert Verkaufsstellen weltweit kann es jedoch nicht mehr lange dauern bis sich das Label auch bei uns durchsetzt.
Wie auch viele andere Leute durften wir erstaunt darĂŒber sein, dass Tommy Hilfiger höchstpersönlich die Hamburger Akademie JAK besucht hat. Ihr habt richtig gelesen, der Mann, der fĂŒr den âamerikanischen Traumâ steht! Der Grund fĂŒr den Besuch war seine âPrep World-Tourâ mit Lisa Birnbach, die Autorin von âThe Official Preppy Handbookâ.
Das Thema des Tages war: âWas ist Prep?â.Preppy stammt ursprĂŒnglich aus England. SchĂŒler an Privatschulen, die aus wohlhabenden und konservativen Elternhause stammen wurden frĂŒher so genannt. Prep-Style ist tagesunabhĂ€ngig, man kann ihn jederzeit tragen, sei es zum Tennis oder zu einer Cocktailparty, Prep geht immer.
Hamburg ist nach Meinung von Tommy Hilfiger und Lisa Birnbach eine total preppige Stadt. Sie ist noch preppiger als New York, nur Boston ist preppiger. Boston ist die Stadt der Preps. Trotzdem hat der Designer verraten, dass Deutschland der gröĂte Tommy Hilfiger Markt in Europa ist.
Tommy Hilfiger erzĂ€hlte den angehenden Designern seinem Werdegang vom Shopbesitzer zum Topdesigner. Sein persönliches Erfolgsgeheimnis ist FAME, Fashion-Arts-Music-Entertainment. Zeitgeist ist eine Symbiose dieser einzelnen Parts. AuĂerdem nennt er als Erfolg seine deutschen Gene, denn seiner Meinung nach haben die deutschen ein besonders gutes Auge fĂŒr QualitĂ€t. Genauso ausschlaggebend fĂŒr den Hilfiger Erfolg ist das KundenverstĂ€ndnis. Der gröĂte Fehler junger Designer ist zu modisch zu entwerfen, so dass es nicht mehr tragbar oder unbezahlbar ist. Tommy steht fĂŒr Preppy und Preppy steht fĂŒr einen klassisch-amerikanischen Stil. Er lĂ€sst sich dabei von alten Filmen inspirieren, von New York, von Streetwear und der Pop-Kultur.
Der letzte Part des Besuches war dem Design-Wettbewerb gewidmet. Modedesignstudenten des vierten Semester hatten die Möglichkeit zum Thema âPreppy Classics with a Twistâ EntwĂŒrfe zu designen. Es musste mindestens ein HAKA- und ein DOB Outfit gezeigt werden. In der Jury waren Tommy Hilfiger, Buchautorin Lisa Birnbach, Modejournalistin Silke Wichert und JAK Designchefin Lisa Behrens.
Die glĂŒckliche Gewinnerin war Ludmilla Pavlenko. Sie hat ein drei-monatiges Praktikum im Headoffice in Amsterdam gewonnen. Sie war sichtlich gerĂŒhrt und sprachlos.
Den zweiten Platz belegte Marco Kowaleski, der einzige mĂ€nnliche Teilnehmer. Er hat ein 500⏠Gutschein fĂŒr die neue Tommy Hilfiger Filiale in der PoststraĂe gewonnen.
Hamburg hatte die Ehre neben Metropolen wie New York, Paris, London und Mailand ein Teil der âPrep World Tourâ zu sein. Das zusĂ€tzliche Highlight der âPrep World Tourâ wird der âDrop in Shopâ sein. Es werden ausgewĂ€hlte Shops weltweit in ein Hamptons Strandhaus umgebaut. Diese Aktion wird ab dem 20. Juli 2011 auch in Kampen auf Sylt, dem deutschen Hamptons, zu sehen sein.
gespanntes Warten auf den “amerikanischen Traum”
Schlange vor dem Eingan
Einlass
JAK Studenten und Dozenten
Hamburgs Modezukunft
EinfĂŒhrung vom JAK Marketingleiter Jörg Igelbrink
FĂŒr einen Bericht ĂŒber die Parfums von Jacques Fath hatten wir uns historisches Filmmaterial einer Jacques Fath Modenschau von 1956 besorgt. Das ist ĂŒbrigens in Frankreich klasse, das alte Filmmaterial wird archiviert, Mode ist dort von nationalem Interesse und ein Wirtschaftsfaktor. Anders bei uns, wo Mode doch noch bei vielen als “eitler Tand” gilt, obwohl unsere Modeindustrie der zweitgröĂte Exporteur der Welt ist (Interview mit Thomas Rasch vom German Fashion e.V.!
Aber zurĂŒck zum Thema: Ist es nicht göttlich, wie eine Modenschau in den 50ern ablief? Das muss man einfach mal gesehen haben. Nicht in einer Eventlocation möglichst ausgefallener, schrĂ€ger Art oder im Veranstaltungszelt, sondern im intimen Salon des Modeschöpfers (heute nennt man sie ja Designer), ohne laute Musik und mit klarer Ansage der einzelnen Kreationen mit Namen, besonderer Schnittdetails und verwendeter Materialien. Die Models hĂŒbsch, aber Haltung, Anmut und Eleganz waren fast wichtiger. Unbedingt reinschauen, es sind mehrere AuszĂŒge der Show im Video! Und die Mode von 1956? Richtig gut angezogen sein, dabei auf modisch-raffinierte Details nicht zu verzichten, das wird wieder stĂ€rker kommen!!
Online Streetstyle Casting fĂŒr Modenschau der Galeries Lafayette
Die deutsche Dependance des französischen Luxuskaufhauses Galeries Lafayette in Berlin lĂ€dt zu einem Online Streetstyle Casting. Noch bis zum 23.9. können kreative Fashionistas und coole Trendsetter ihren individuellen Look per Fotoupload auf http://www.dubistdiemode.de/  prĂ€sentieren und in der Community zur Abstimmung stellen. Die Looks mit den meisten Stimmen bzw. Punkten gewinnen und werden am 30. September, ab 18 Uhr, auf der groĂen Outdoor-Modenschau vor den TĂŒren der Galeries Lafayette in der Friedrichstrasse dabei sein. ZusĂ€tzlich wird ein Shoppinggutschein des Hauses in Höhe von âŹ500 unter allen Teilnehmern des Foto-Votings verlost. Die 200 Teilnehmer der Fashion Show werden von den Profistylisten von Yves Saint Laurent gestylt und erhalten eine gut gefĂŒllte Goodie Bag.  Auf diese darf man angesichts des beindruckenden Label-Portfolios der Galeries Lafayette aus Fashion & Beauty wirklich neugierig sein.
Zeitgleich findet eine parallele Aktion und Modenschau âLa mode â câest vousâ in Paris statt, zu der  10.000 Menschen erwartet werden.
Es wird spannend werden, das Online-Lookbook der beiden StÀdte zu vergleichen. Wer wird die relevanteren, originelleren fashion-forward Looks aufweisen? Die junge, lÀssige Metropole Berlin oder Paris als etablierte Hauptstadt der Eleganz� Wir bleiben dran!
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